Bereits in den ersten fünf Minuten müsse bei Netflix ein großer Knall kommen, sagte Matt Damon in offenen Worten über seinen Dienstgeber („The Rip“), „weil die Leute beim Zuschauen an ihren Handys sind“. Bei heimischen Produktionen kann man den Trick neuerdings auch beobachten. Zuletzt beim ORF-Landkrimi, als der (übrigens großartige) Simon Morzé in lächerlicher Wintermontur mit einem Offroader über einen verschneiten Forstweg bretterte und in die Böschung krachte. Da legte man das Smartphone wohl aus der Hand – und ließ es hoffentlich dort liegen, denn der zweite Netflix-Trick, Plot-Twists mehrmals zu erwähnen, wurde nicht angewendet. Der Film punktete mit viel Atmosphäre, lakonisch-witzigen Dialogen (ebenfalls toll: Marlene Hauser) und Chuzpe: Gleich in Fall 1 aus Osttirol ließ man einen Landesrat aus Innsbruck sterben.Übrigens lohnt sich auch der nächste Tiroler Landkrimi „Tod in Tirol“ am 3. Februar. Im Westen also viel Neues.
Wednesday 11 February 2026
kurier.at - 19 days ago
Wilder Westen im Landkrimi Osttirol: Ein bisschen wie Netflix
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- vienna⁞
